KA – TE Roboter – Kanalreparatur

bewährt, effizient und zuverlässig

Das patentierte KA-TE System ermöglicht die effiziente und schnelle Reparatur partieller Schäden in Kanalrohren mit Durchmessern von 200 bis 800 mm (auch Sonderprofile möglich). Das KA-TE Kanalrobotersystem ist selbstfahrend und arbeitet hydraulisch. Mit Hilfe einer hochauflösenden Spezialkamera wird der Roboter über den Bedienerraum millimetergenau ferngesteuert.

Einsatzgebiete

  • undichte Muffen und Muffenversätze
  • Ausbrüche und Löcher
  • Axial- und Radialrisse
  • Wurzeleinwuchs, Ablagerungen und Hindernisse
  • schadhafte Stutzen und Abzweige
  • Öffnung und Anbindung von Zuläufen im Inliner oder Kurzliner
  • zu verschließende Stutzen/Abzweige
  • komplizierte Sonderfälle

 

Vorteile des KA-TE Systems bei geschlossener Bauweise ohne Aufgrabung

  • geringer Zeitaufwand
  • niedrige Kosten
  • hochwertige Kanalreparatur
  • keine Aufgrabung notwendig, hierdurch minimale Umweltbelastung
  • hindernisfreie Übergänge zum Altrohr
  • Qualitätssicherung durch Eigen- und Fremdüberwachung (Güteschutz Kanalbau e.V.)

 

Verfahrensbeschreibung fräsen, spachteln und verpressen

Zur Sanierung stehen aus der KA-TE Roboterfamilie jeweils ein Fräs- und ein Spachtelroboter zur Verfügung. Sie werden der jeweiligen Rohrdimension genau angepasst. Mit eigenem Antrieb können sie ferngesteuert bis zu 120 m in den Kanal fahren. Jeder beliebige Punkt ist durch den schwenkbaren Aufbau zu erreichen.

Der KA-TE Fräsroboter

Einragende Hindernisse, wie Stutzen, Wurzeln, Scherben und Ablagerungen werden mit dem Fräsroboter beseitigt. Mit einem 3,7 KW starken Hydraulikfräsmotor stellen selbst Stähle bzw. Gussringe keine Hindernisse dar.
Für spezielle Sonderfälle kann der Fräskopf mit vielseitigen, passenden Werkzeugen bestückt werden. In Kombination mit den hochwertigen Diamantfräsköpfen wird die beste Fräsleitung garantiert. Als Haftgrundvorbereitung werden die schadhaften Bereiche im defekten Altrohr vorgefräst.

Der KA-TE Spachtelroboter

Nach den vorbereitenden Fräsarbeiten setzt der Spachtelroboter Schalungsmodule und Absperrblasen. Speziell für den Einsatzfall im Kanal entwickelt, werden mit einem Zwei–Komponenten–Kunststoffkleber auf Epoxydharzbasis die vorgefrästen Schadstellen repariert. Hierzu zählt auch die kraftschlüssige Anbindung von Anschlüssen im Inliner.

Die Reparatur wird damit zu einer tragfähigen, dauerhaft dichten und optisch einwandfreien Lösung. Im Gegensatz zu manch anderen Sanierungswerkstoffen können die reparierten Bereiche auftretende Längs-, Querkräfte und Momente kraftschlüssig abtragen.

Die KA-TE Schalungsmanschette

Die Schalungsmanschette ermöglicht die Sanierung von Zuläufen unabhängig vom Anschlusswinkel und der Lage der Anschluss-
leitung. Sie wird durch den Spachtelroboter im Hauptrohr in den Zulaufbereich gesetzt und ist so groß, dass der zu sanierende Bereich voll abgedeckt wird. Nach dem Verpressen und Aushärten wird die Schalungsmanschette inklusive Schalungsblase entfernt.

Das Ergebnis ist ein formgenauer Wiederaufbau fehlender Wandungsteile durch das ausgehärtete Epoxydharz ohne Querschnittsreduzierung. Die Reparatur der Zulaufeinbindung,
auch gegen drückendes Grundwasser, ist mit Hilfe der Schalung in den meisten Fällen sogar ohne vorherige Abdichtung möglich. Mit ähnlichen Schalungsmanschetten werden Risse und undichte Muffen repariert.

Technische Daten
• DN 200 – 800
• Antrieb hydraulisch
• Reichweite im Kanal bis 120 m
• Leistung 5.400 U/min, 3,4 kW
• Verpressdruck regelbar, i.M. ca. 3 bar
• Eigen- und Fremdüberwachung