Hand- und Schachtreparatur

fachgerecht, einfach und direkt

In begehbaren Kanälen können Löcher, Risse, Ablagerungen, nicht fachgerecht hergestellte Hausanschlüsse oder undichte Muffen etc. von Hand repariert werden. Häufige Schäden an Schächten sind fehlende, undichte Gerinne und Bermen, undichte Schachtfugen (evtl. mit Grundwassereinbruch), korrodierte, ausgebrochene Schachtwände oder fehlende Steigeisen.

Mit der richtigen Untergrundvorbereitung und der anschließenden Reparatur können per Handsanierung partielle Schäden dauerhaft saniert werden. Als Sanierungswerkstoffe kommen hier – je nach Randbedingungen – SPCC Mörtel oder mehrkomponentige Kunstharze zum Einsatz. Alternativ werden bei großflächigen Schäden die Beschichtungs- oder GfK-Auskleidungsverfahren eingesetzt.

Bei abgesackten oder nicht höhengerecht eingebauten Schachtdeckeln erfolgt eine Schachtdeckelregulierung per hydraulischem Schachtdeckelhebegerät. In vielen Fällen kann hierbei der Einsatz von Asphaltschneidemaschinen und Teerarbeiten entfallen!


Einsatzgebiete im Kanal / Schacht

  • undichte Muffen und Muffenversätze
  • eindringendes Grundwasser
  • nicht fachgerechte Anschlüsse
  • Riss- und Scherbenbildung
  • Ablagerungen, Inkrustationen, Wurzeleinwuchs
  • undichte Schachtfugen oder -anschlüsse
  • korrodierte Wandungen
  • Ausbrüche, Abplatzungen
  • schadhafte, fehlende Steigeisen
  • schadhafte, fehlende Schachtgerinne und –bermen (auch Klinkerbauweise)
  • abgesackte, nicht höhengerecht nivellierte Schachtdeckel



Vorteile der Hand- und Schachtreparatur bei geschlossener Bauweise ohne Aufgrabung

  • keine Aufgrabung notwendig, hierdurch minimale Umwelt-
    belastung
  • sehr kostengünstig infolge kurzer Bearbeitungszeiten
  • wenig Maschinentechnik notwendig, hierdurch
    schnelle Rüstzeiten an fast jede Stelle
  • nur geringe Verkehrsbehinderung im Schachtbereich
  • flexibler Einsatz der Materialien, direkt auf das jeweilige
    Schadensbild zugeschnitten
  • Materialien sehr umweltverträglich
  • kein Querschnittsverlust am sanierten Rohr-/ Schachtbereich

Beschreibung Hand- und Schachtreparatur

Die schadhafte Reparaturstelle wird im Vorfeld digital dokumentiert. Mittels pneumatischem Fräswerkzeug erfolgt die Haftgrundvorbereitung in diesem Bereich. Je nach einzusetzenden Sanierungsmaterialien erfolgt die Verpressung/Verspachtelung der Werkstoffe gemäß Herstellerangaben. Bei eindringendem Grundwasser ist unter Umständen eine Vorinjektion der Schadstelle notwendig, um den Wasserzufluss zu stoppen. Hierzu wird in der Regel PU-Schaum oder -Harz eingesetzt. Alternativ kann die Schadstelle mittels schnellhärtendem Zement ohne Injektionsverfahren repariert werden. Das Ergebnis ist ein statisch tragfähiges, dichtes Werkstoffverbundsystem.

Technische Daten
• Einsatzbereich in Rohren ≥ DN 800 und Schächten jeglicher 
  Abmessungen
• Sanierungswerkstoffe: SPCC-Mörtel oder 2-K-Epoxydharz
• Vorabdichtung bei eindringendem Grundwasser
• Hydraul. Schachtdeckelregulierung: bis 20 to Zugkraft, bis 25 cm
  Höhennivellement
• GfK-Schachtauskleidung von Schächten jeglicher Dimensionierung