GFK-Schlauchliner

Stabil und langlebig für Generationen

Die große Belastbarkeit und Langlebigkeit prädestiniert Glasfaser-Schlauchliner für die Anwendung in der Kanalsanierung.

Aufgrund der hervorragenden mechanischen Kennwerte kann der mittels Glasfaser-Schlauchliner renovierte Kanal mindestens 50 Jahre abgeschrieben werden.

Bei der Herstellung der GFK-Schlauchliner werden Glasfasergelege in Vinyl- oder Polyesterharz eingebettet und verstärken so die Eigenschaften des Kunststoffes.

Durch die werkseitig kontrollierte Fertigung ist die Handhabung von Harzen und Härtern auf der Baustelle nicht erforderlich.


Einsatzgebiete

  • Kreisprofile DN 100 bis DN 1400
  • Ei-, Maul- und Sonderprofile
  • bei hoher Schadensdichte im Kanal
  • für hochgradig undichte Kanäle
  • bei Rohren, die infolge Riss-/Scherbenbildung eine verminderte
    statische Tragfähigkeit aufweisen
  • Im kommunalen Bereich bei häuslichen Abwässern
  • Im industriellen Bereich bei Abwässern mit hohen chemischen Anforderungen

Vorteile von GFK-Schlauchlinern

  • kurze Bauzeit
  • geringe Kosten
  • hochwertige, langlebige Renovation
  • geringe Anwohnerbelästigung durch Lärm, Schmutz und Verkehrsbehinderungen
  • minimale Verkleinerung des Rohrquerschnitts bei höchsten statischen Anforderungen
  • verringerter Rohrrauigkeitsbeiwert und verbessertes Abflussverhalten
  • Qualitätssicherung durch Eigen- und Fremdüberwachung (Güteschutz Kanalbau e. V.)
  • DIBt – zugelassenes System

Verfahrensbeschreibung

Der vorkonfektionierte Liner wird -in Kisten verpackt- auf die Baustelle geliefert.

Der Sanierungsabschnitt wird abgesperrt, gereinigt und mittels TV Kamera inspiziert. Darin befindliche Seitenzuläufe werden vorher ferngesteuert eingemessen und dokumentiert.

Nach dem Einbringen einer Gleitfolie wird der Liner in den Altkanal eingezogen.

Die Längszugkräfte werden dabei durch eine aus Glasfasern bestehende Längsverstärkung im Schlauchliner schadlos aufgenommen.

Das Aufstellen des Inliners erfolgt mittels Druckluft. Der Liner legt sich dabei formschlüssig an die Wandung des Altrohrs an. Der Liner wird dann mit einer UV-Lichterkette durchfahren und ausgehärtet. Der gesamte Aushärteprozess wird computergestützt überwacht und aufgezeichnet.

Mit dem Fräsroboter werden die Seitenanschlüsse sofort nach der Aushärtung geöffnet und angebunden.

Der renovierte Kanalabschnitt kann noch am gleichen Arbeitstag wieder in Betrieb genommen werden.

Technische Daten
• Durchmesserbereich:
DN 100 – 1400
• Kurzzeit E-Modul:
7.000 N/mm² bis 12.000 N/mm²
• Kurzzeit Biegezugfestigkeit
200 N/mm² bis 250 N/mm²

Im Rahmen der Eigen-/und Fremdüberwachung an repräsentativen Baustellenproben durch unabhängige Prüfinstitute schnitten die UV - Schlauchliner sowohl bei der Dichtheitsprüfung als auch bei den erreichten Materialkennwerten exzellent ab. (Quelle: IKT-Liner-Report)